Lebendige Räume Feuer

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Für mich war es nicht vorstellbar, die Geburt eines Kindes - ein für mich so angstbesetztes „Ereignis“ - zu bewältigen. Bei meiner ersten Schwangerschaft, dachte ich, dass ich die ganze Prozedur nur unter Vollnarkose überstehen könnte.
Ich war sehr verunsichert, auch weil ich mich als Schwangere so unendlich gut und tief in mir zu Hause fühlte. Ich fing an zu recherchieren - über den Schmerz - von dem alle berichteten und der so selbstverständlich als dazu gehörig akzeptiert wurde.
Mein Weg zu neuen Erkenntnissen, zu einer anderen Einstellung und damit zu einer anderen Erwartung dauerte die ganze Schwangerschaft an. Immer wieder fügten sich neue Puzzleteile von Erkenntnissen hinzu. Immer wieder stellte ich das Thema „Schmerz“ radikal in Frage. Ich war bockig! Ich wollte nicht in Fakten und Vorschriften denken. Und am Ende war mit bewusst, dass das Einzige, was ich während der Geburt tun müsste, war: nichts DAGEGEN zu tun!
Ich wollte etwas Anderes, etwas Wahrhaftiges erleben. Ich wollte mich der Kraft Gottes hingeben, die meinem Kind helfen würde, in diese Welt zu gelangen. Ja, ich wollte sogar Ekstase!
Ich wollte ein Erlebnis, von dem ich nichts aus meiner Erinnerung würde streichen müssen, weil es so schmerzhaft war.

Frederik Leboyer sagt, dass die Geburt ein Sturm ist. Ein mächtiger Strudel, der uns ergreift und in diese Welt bringt. In diesem tobenden, wilden Meer ist das Neugeborene wie ein winziges Boot, das versucht, durch diese unvorstellbare Wucht hindurchzusegeln. Er sagt, dass es nicht darum geht, während der Geburt etwas zu tun, sondern etwas mit sich geschehen zu lassen. Wie wahr es doch ist!
Mit diesem Bewusstsein bin ich der Geburt meiner Kinder begegnet und habe genau das erleben dürfen, was ich mir wünschte und von dem ich in meinem tiefsten Inneren überzeugt war.
Ich möchte Frauen dabei zu unterstützen, sich selbst, ihren Körper, ihre Kraft wahrzunehmen und sich tief Innen zu fühlen. Wirklich zu fühlen. Ich möchte ihnen helfen, den Kopf frei zu bekommen und sich für ihre Sinnlichkeit und Hingabefähigkeit zu öffnen, um der Schwangerschaft und der Geburt ihre Heiligkeit zu schenken.
Über einen Zeitraum von 12 Wochen (und auch gern darüber hinaus) begleite ich Sie auf Ihrem Initiationsweg in einem liebevollen Rahmen mit Meditationen, Körperwahrnehmungsübungen, Atemübungen und Gesprächen.
Auf Wunsch biete ich auch Einzelbegleitung an.
Ich freue mich auf Sie und die kleinen neuen Prinzen und Prinzessinnen – auf das Abenteuer „Menschwerdung“.